Antique helmets

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Antike & Fantasy Helme

Rüstungen und Helme werden nicht erst seit dem Mittelalte genutzt, um Krieger im Kampf Mann gegen Mann zu schützen.

Archäologische Funde belegen erste Kopfbedeckungen, die als Helme gewertet werden können, aus der Zeit der Sumerer um 3.000 v. Chr.

Die ersten Metallhelme wurden aus Kupfer, vereinzelt aus Gold gefertigt etwa ab dem 14. vorchristlichen Jahrhundert finden sich aber auch Helme aus Eisen.

Die erste einheitliche Massenproduktion von Helmen kann den Römern zugeordnet werden, die dabei Einflüsse unterschiedlicher Kulturen zusammenführten.

Auch einfache römische Fußsoldaten wurden etwa ab dem ersten vorchristlichen Jahrhundert unter Julius Cäsar mit einheitlichen Helmen ausgestattet.

Beim Gedanken an das geschichtenumwobene Römische Reich, das in seinen Hochzeiten drei Kontinente umspannte, haben wir wie selbstverständlich das Bild des römischen Legionärs vor Augen.

Bekannt ist vor allen Dingen der kaiserlich-gallische Weisenau-Helmtypus, benannt nach dem archäologischen Fundort Mainz-Weisenau. Der Bronzehelm mit anfangs flacher, später hoher runder Glocke, charakteristischen Wangenklappen und einem fast waagerechten Nackenschutz, ist in der Bildhauerei und bis heute in Film und Fernsehen das Sinnbild der Ausrüstung eines römischen Soldaten. Nicht immer wird er dabei vollständig korrekt und für die dargestellte Zeit angemessen dargestellt. Mit einem Helmbusch ausgestattet wurde der Helm gleichzeitig genutzt, um unterschiedliche militärische Dienstgrade zu kennzeichnen.

Brot, Spiele, Helme

Ein weiterer reichaltiger Fundus für Helme unterschiedlichster Bauform sind die römischen Gladiatorenkämpfe.

Erste eindeutige Belege für diese blutigen Wettkämpfe finden sich aus dem dritten Jahrhundert vor Christus. In den bis heute in vielen Filmen dargestellten Kämpfen, traten Gefangene und Sklaven gegeneinander an und kämpften üblicherweise bis zum Tode. Nicht ganz einig sind sich Historiker dabei, ob es sich damit um eine Variante des Menschenopfers oder um eine fast rituelle Würdigung Verstorbener handelte.

Auf jeden Fall gewannen Gladiatorenkämpfe schnell an öffentlicher Beliebtheit, die bis zu ihrem endgültigen Verbot im 5. Jahrhundert anhielt und viele Gladiatoren das Leben kostete.

Anfänglich waren Gladiatorenkämpfe privat finanzierte Veranstaltungen, erst ab 44 v. Chr. Wurden sie zur öffentlichen Angelegenheit, die gezielt genutzt wurde, um die Gunst der Massen zu gewinnen.

Entsprechend gut wurden Gladiatoren geschult und ausgestattet. Nur so war gewährleistet, dass die Kämpfe die gewünschte Begeisterung beim Publikum auslösen konnten.

Gladiatorenhelme sind in unterschiedlichsten Formen bekannt. Besonders in Erinnerung geblieben ist zum Beispiel der böotische Helm des Murmillo. Der hutartige Helm mit breiter Krempe wurde in unterschiedlichen Detailformen meist mit einer geschlossenen oder gitterförmigen Gesichtsmaske getragen und findet sich bis heute in jedem Gladiatoren-Film.

Deine Fantasie, Dein Helm

Wenn Du dich für Reenactment begeisterst oder im LARP auf historischen Pfaden wandelst, versteht es sich für Dich wahrscheinlich, dass Du bestrebt bist, Deinem Charakter ein historisch korrektes Erscheinungsbild zu verleihen. Im Zeughaus findest Du von der Antike an bis ins späte Mittelalter Helme, die sich detailgenau an historischen Vorbildern orientieren und dem Fachkundigen auf den ersten Blick verdeutlichen, mit wem er es zu tun hat und in welcher Zeit er sich wiederfindet.9

Wenn Dir das jedoch nicht ausreicht, wenn Dein Aussehen ein Spiegelbild Deiner Fantasie sein soll und die exakte Geschichtswissenschaft dabei für Dich nur eine grundsätzliche Orientierung liefert, findest Du bei uns eine Auswahl an Fantasy-Helmen, die das historische Grundgerüst fantasievoll nutzen, um Deinem Charakter eine beeindruckende, vielleicht besonders ehrfurchtgebietende Erscheinung zu verleihen.